Senator…

Ich möchte mich nicht beschweren, noch habe ich den Senatorstatus der Lufthansa, nicht mehr lange, aber ein bisschen mehr als ein halbes Jahr.

Fliegen in China wäre ja eigentlich eine tolle Sache, das Land ist groß und große Entfernungen mit einem Flugzeug zu überwinden, eine naheliegende Schlussfolgerung. Wenn man dagegen kleine Länder wie z.B. Deutschland nimmt, liegt der Zug nahe. (Bei ganz kleinen Ländern wie Schweiz oder Österreich bin ich mir bezüglich des idealen Transportmittels selber nicht im Klaren).

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Wie auch immer, momentan warte ich seit einer Stunde im Flieger, dass es endlich losgeht, tut’s aber nicht. Davor war ich dank meines Goldstatus’ in der Lounge und habe angesichts der frühen Stunde kein Bier getrunken, dafür eine sehr leckere Rindersuppe… eigentlich sollte um 8:00 Boarding sein und 8:30 sollten wir uns in die Lüfte erheben… jetzt ist es 11:21 und nix wird erhoben. Um den Flieger zu erreichen muss man ja spätestens um 7:30 einchecken. Um 10:30 sollten wir landen, also mit Gepäck abholen und dem anderen Gedöns reine Reisezeit ca. 3.5 h Reisezeit, klingt gut.

Sollte es bald losgehen, so sagen wir mal 11:42, landen wir um 13:42 mit Gedöns also 14:22, das sind dann 6h 52 min, also gerundet 7 h, da hätte ich auch mit dem Zug fahren können.

Aber kurz zurück zum idealen Transportmittel

China = groß –> Flugzeug

Deutschland = klein –> Eisenbahn

In Deutschland ist die Rechnung dagegen andersherum, theoretisch zumindest. Welche dunklen Kräfte auch immer hier am Werk sind, in Deutschland einen Zug zu nehmen ist fatal, zumindest wenn man pünktlich ankommen möchte. Jeder der auf die Bahn angewiesen ist, kennt es. Sobald man umsteigen muss, ist es rum. Bin neulich, als ich nach einem Jahr mal wieder in Deutschland war, mit dem Zug von Frankfurt nach Stuttgart gefahren, ok, es war Bahnstreik, aber hei, popelige 200 km, nix mit umsteigen, ich wäre definitiv schneller mit dem Flieger gewesen. Lustiger weise war der Zug auf dem Rückweg auch zu spät, der Flieger wäre gleich spät gewesen, da war der Streik aber beigelegt…

Flieger

In China ist der Zug nie, ich meine nie, zu spät. Ok Erdbeben und andere Katastrophen zählen hier nicht. Die Züge flitzen hier mit 300 km/h durch die Landschaft. Die kommen zwar nicht im Stadtzentrum an, aber im Grunde immer mit den Öffentlichen gut an die jeweilige Stadt angebunden, im Gegensatz zu den Flughäfen.

Ab März nächsten Jahres nehme ich auf jeden Fall den Zug, da ich dann meinen tollen Senatorstaus (hier mal ein großes Dankeschön an meinen Arbeitgeber!) verliere. Vor allem seit kurzem kann Züge man die ctrip buchen, davor war das nur über Ticketcounter möglich, bei denen das Personal natürlich nur chinesisch spricht, oder dazu noch irgendeinen Dialekt, von dem der normale Mitteleuropäer nicht mal weiß, dass es ihn gibt.

Lustig. 11:42 und wir bewegen uns in Richtung Startbahn… Los gehts, Chongching wir kommen!!

Hua Qiang Bei – 华强北

Ich wollte schon lange mal von diesem absolut verrücktem Ort erzählen. Ich sollte vielleicht erwähnen, ich liebe diesen Ort, trotzdem der verrückteste den ich kenne. Hua Qiang Bei. Laut Google übersetzer sowas wie starkes China Nord (China stark nord). Wenn man auf elektronik im entfertesten steht, ist dieser Ort der richtige. Eigentlich ist es ein ganzes Viertel. Hochhäuser voller elektronik.

Wiederstände und Kondensatoren ebenso wie Kopfhörer oder Handyhüllen. Und Kabel, ich habe noch nie soviel Kabel gesehen….

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Achso nicht zu vergessen Kebab, bzw. sowas ähnliches, ist aus Schwein, deswegen eher Gyros. Der freundliche Herr auf dem Photo kennt mich schon, und macht mir meinen Pseudo Schweine Kebab immer schön scharf..

Diesen Platz muss man gesehen, tausende von winzigen Läden verteilt auf geschätzt 30- 40 6 Stöckige Gebäude. Nach 3 Stunden ist man fertig, da geht nichts mehr, erstens weil man doch mehr kaufte als man wollte, zweitens ist wie auf dem Wasen überall Musik, überall Lärm und Leute die einem das neueste Handy verkaufen wollen.

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Die Häuser sind dann immer etwas Themenbezogen. Ein Haus hat dann lauter Überwachungskameras, das andere Handyhüllen, dann mehere für Hifizeugs und sowas, das LED center, die LED sind dort Spotbillig, die Gewinnspannen in Europa sind enorm. Fälschungen und Originale wechseln sich ab, wobei ob es dann wirklich originale sind, weiss wohl nicht mal der Verkäufer.

Meine neuesten Erungenschaften sind ein schwebender Globus und ein 2 Watt Laser, und dazu ein Temperaturmessgerät von Fluke, naja Fluke steht zumindest drauf. Obwohl ich schon öfters dort war, habe ich lange noch nicht alles gesehen. Ich habe gehört, dass es dort auch Strassenlaternen zu kaufen gibt, natürlich LED. Da ist China ganz vorne dabei….

Neulich war ich ein paar strassen neben Hua qiang bei in einem Hochhaus, in dem es wenig Laufverkehr gab, dort habe ich ein schönes Kabel für mein iphone gesehen, schaute es an, fragte was es kostet, dann Sie wieviel tausend ich möchte, als ich eins sagte lachte Sie nur und sagte 8Yuan (1€)..

Ich wette Pearl und Polin kaufen hier die ganzen Sachen…..

Egal, muss bald wieder hin!!!!

Superstau an der Doublemoonbay

Ich war vor ca. 3 Wochen wandern. Es war organisiert, mit Übernachtung, Bus, essen usw. Ich habe sehr nette Leute kennengelernt. Wir sind stundenlang am Strand entlanggelaufen, und immer wieder ins Meer gehüpft um uns abzukühlen.

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An diesem Wochenende war ausserdem das Dragonboatfestival, einer der wirklich wichtigen Feiertage ich China, wie Spring festival oder so.

 

Am Abend waren wir dann noch in irgendwelchen heissen Quellen baden, natürlich touristisch extrem erschlossen, und am nächsten Tag haben wir uns noch den wohl letzten Strand in Mainland China angeschaut an dem noch

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Schildkröten Ihre Eier legen, ausserdem eine Uralte Chinesische Stadt mit Befestigungsanlagen, sehr schön.

Geplant war das wir um 7 Uhr wieder in Shekou sind. Ich würde es ja nicht erwähnen, wenn es so gewesen wäre. War natürlich nicht 7.

Da sich wiedermal halb China auf den Beinen, bzw. in diesem Fall auf den Rädern befand, waren die kleinen Strassen auf der Halbinsel vollkommen überlastet. Eine Zugangsstrasse für eine nicht ganz kleine Halbinsel.

doublemoonbay

Ganz unten auf der Karte mit dem grünen Bobbel ist die doublemoonbay. Ganz oben auf der Karte bei dem kleinen roten Schild ist die einzige Zufahrtsstrasse.

Wer jetzt schonmal auf Chinas Strassen unterwegs war und den Verkehr kennt, der weiss, dass Italiener sehr gesittet Auto fahren, sich dafür aber mehr aufregen. Die meisten Chinesischen Autofahrer haben wenig Fahrpraxis, ein schlechtes Verhältnis zu regeln, hupen oft (da trifft sich Asien und Italien, vielleicht ist Marco Polo schuld?), und regen sich selten auf. Dazu kommt noch eine gehörige Portion gesunder Egoismus, und der Superstau ist vorprogrammiert.

Wie soll ich das erklären? Wie fang ich an?

Also Stau. eine Richtung steht steht komplett, also denken sich ca. 2% der Fahrer, mmhhh die andere, also die Gegenspur ist frei, da kann ich die doch benützen. Also gesagt getan–> da also einer es macht, folgen im andere, ca.  30 – 60%. Also wird eine neue Spur aufgemacht. Das geht solange, bis Gegenverkkehr an einer etwas engeren Stelle kommt. Auf einmal stehen sich Autos gegenüber. Also gibt es auf der lange nicht so stark befahrenen Strasse einen Stau. Auf der ursprünglichen Staustrecke löst sich das an der Stelle auf, aber die Gegenspur hat jetzt ja auch einen Stau, dort gibt es auch diese zuerst 2% gefolgt von den 30-60%.

Also Doppelstau. da geht dann gar nix mehr. Dann sind dann noch die Reisebusse, da sind viele Menschen drin, die es kühl haben wollen, also laufen die Busse im Stau, um die Fahrgäste zu kühlen, die Motoren finden das ja nicht so lustig und überhitzen langsam. Also ein paar Liegenbleiber kommen noch dazu. Was man von den Chinesen lernen kann ist, das alle echt cool geblieben sind. Bei uns hätte es Mord und Totschlag gegeben.

Stattdessen gab es hier Essen. Da ja alle Anwohner mitbekommen haben, das vor Ihrer Haustür ein Superstau ist, haben die teilweise essen verkauft, und das zu fairen Preisen. Leider sind die Fotos dazu auf meinem Iphone, welches ja nicht mehr in meinem Besitz ist. Gegen 12 passierten wir eine Tankstelle, die hatte weder Benzin noch irgendetwas anderes, total ausverkauft, nada, nix leere Regale…

Um ca. 3 sind wir dann angekommen, wir waren froh, das der Montag noch Feiertag war…

 

 

 

Freitag der 13. oder wie mein I phone neue Freunde fand

Um direkt zur Sache zu kommen, ich benütze wieder ein altes gesimlocktes und da österreichisch und nicht offiziell entlockbares darum gejailbreaktes und inoffiziell entlocktes Iphone 3GS.

Dabei hatte ich mir in Honk Kong ein neues Iphone gekauft. Weil es da billig ist, dachte ich mir ich lass mir gleich das 5s mit 64 GB raus, für läppische 680€ (oder 7200HK$). Jetzt besuchte mich meine Familie (darüber werde ich noch berichten), und weil es so schön ist, dachte ich mir ich zeige Ihnen Dameisha. Da ich zwar meinen Führerschein schon gemacht habe, aber aus diversen Gründen noch nicht hatte (auch darüber werde ich noch berichten), fuhren wir öffentlich.

Es ist Sommer und es ist Heiß, also war klar wir gehen da nicht am Wochenende hin, sondern am Freitag. War außerdem der 13….

Wer wissen will warum auf keinen Fall am Wochenende der sollte folgenden Artikel lesen, danach wird alles klar !!!

http://www.dailymail.co.uk/news/article-2647256/You-dirty-beach-500-000-sun-seekers-descend-Chinese-resort-start-3-day-national-holiday-leave-looking-like-tip.html

Also habe wir den J1 Bus von Shekou nach Dameisha genommen. Fast 2 h Busfahrt. Ich bin irgendwann so halb weggepennt, wurde aufmerksam und dachte wir müßten raus, was aber falsch war. Wir standen dann in Yantian, was zum Fischessen super ist, aber keinen Strand hat. Also mußten wir einen anderen Bus nehmen. Irgendwann sind wir angekommen. Zuerst war die Überlegung uns auf den Sheraton Privatstrand einzuschleichen, aber interessanter ist es auf dem Publicbeach.

Nach einigen Stunden wollten wir nach Hause, also auf zur Bushaltestelle und warten… Da ja Dameisha auch unter der Woche bevölkert ist, zumindest im Sommer, warteten wir nicht alleine auf den Bus. Ich habe dann während des Wartens kurz noch meine WeChat buddies angechattet, als dann der Bus kam, steckte ich mein Handy weg und begab mich mit vielen anderen in den Bus. Mir ist noch aufgefallen, das ich angerempelt wurde, was für China untypisch ist, die Leute drängen und schieben, aber rempeln nicht. Im Bus dann wollte ich der Schaffnerin das Foto der Haltestelle zeigen wo wir hinwollten, aber das Foto befindet sich jetzt im Besitz eines Taschendiebes, Foto ist mir egal, das er aber auch mein tolles 5s 64GB hat, nicht. Wir haben dann gleich angerufen, da war es schon ausgeschalten.

Ich möchte keine Kommentare hören, wie Iphone suche aktivieren, oder du musst dies oder jenes tun. Mitleid ist ok.

Family Day im Vanke Center

Gestern war es soweit, ihr habt ja den Artikel über die Einladung gelesen, ich war ein wenig verunsichert was da auf mich zukommt. Dazu kommt noch das es im Vanke Conference Center stattfindet, die Aussprache ist wie Wank mit e am ende, bitte selber googlen wenn ihr das Wort nicht wisst (es gibt auch eine grossartige Band in Stuttgart mit dem Namen  –>> Grüße an Friz !! )

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Die Männer im Hintergrund des Bildes sind einfach nur Fensterputzer, keine Kollegen. Dies war leider keine der Aktivitäten die angeboten wurde.

Um 14:00 wurden wir mit einem Bus abgeholt, ich dachte, da gibt es bestimmt Snacks oder kleine Häppchen, also habe ich nichts zu mittag gegessen. War bis 19:00 hungrig. Naja, hab ja Reserven

Der Family Day war dann eher enttäuschend. Bescheuerte Spiele, wie auf einem aufblasbaren Pferd rumhoppeln, Angry Birds mit Puppen, Fussballwand, usw.. Irgendwelche Sachen basteln und bemalen, danach für die ganze Mannschaft samt deren Familie am Büffet, da war das beeindruckenste das es über 400 Leute waren. Danach ein paar Ansprachen, wie toll wir alle sind. Und eine Band, die waren nicht schlecht, allerdings wurde, als dann so etwas wie ausgelassene Stimmung einkehrte, die Veranstaltung für beendet erklärt, ca. 4 Lieder der Band.

Das Highlight war im Grunde ein Heiratsantrag eines Kollegen vor eben diesen 400 Menschen…

Und mein Fächer. Für die Spiele bekam man Sticker, die man wiederum gegen Dinge tauschen konnte. Unter anderem einen Fächer der von einem Kaligrafen (klingt wie ne Mischung aus Kalif und Graf irgendwie) bemalt und beschrieben wurde. Sehr interessant ihn arbeiten zu sehen. Ein bischen gecheatet habe ich zwar, hab nur 4 Spiele gemacht, trotzdem 6 Sticker gehabt für den Fächer….. (danke an eine nette Kollegin…)

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Und natürlich toll mal die Ehepartner und Kinder kennen zu lernen, wirklich schön.

Trotzdem mußte ich gestern an den Film Groundhog Day denken, Bill Murray in seiner, finde ich, besten Rolle (sogar besser als in Ghostbusters).

Die Vorstellung für immer auf einem aufblasbaren Pferd rumzuhoppeln, oder mit aufblasbaren Bällen in Körbe zu werfen, furchtbar….

Wir sind dann noch zu einem Kollegen weiter Party machen, nicht alle 400, sondern nur ca. 10 Leute….

Gin hatte er, aber keinen Tonic, hab dann Gin mit Cocosmilch getrunken, ist wie ein Alkopop, da schmeckst du keinen Alkohol…

 

 

 

911 oder eine Woche im Speckgürtel von Beijing

Ok, ich gebe zu… reißerischer Titel, aber irgendwie darf ich das, denn in dem Hotel in dem ich wohnte, war meine Zimmernummer eben 911. Kann ich ja nichts dafür.

Netterweise wurde ich an der Rezeption gefragt ob ich ein Raucherzimmer möchte, oder Nichtraucher. Hab natürlich klar zu verstehen gegeben das ich Nichtraucher bin, und ein Nichtraucherzimmer wünsche. Aber wahrscheinlich dachte der Gast vor mir 911 – da muss man rauchen. Naja, jedenfalls kein Aschenbecher im Zimmer, nach Rauch gestunken hat es trotzdem. Also gleich mal die Klima angemacht, und da ich ja 2 Zutrittskarten hatte eine als Dauerkarte im Kartenslot dringelassen, dass das Ding auch immer läuft. Mach ich sonst eher nicht, Energieverschwendung, schlechtes Gewissen, grünes Ding, na ihr wisst schon.

Das hat dann das Zimmermädchen auch gedacht, am nächsten Tag hatte ich nur noch eine Karte.
Ich dachte ja, Geil, Dienstreise nach Beijing, da hab ich bestimmt abends Zeit mir die Stadt noch schnell anzusehen. Aber wie die Überschrift schon sagt,  Speckgürtel, das ist dann bei einer 600.000 Einwohner Stadt wie z.B. Stuttgart ca. 20 min mit der S-Bahn. Bei einer 20.000.000 Stadt wie Beijing ca. 1. bis 1,5 h. Wenn ich das jetzt hochrechne müsste Beijing bei 11 h liegen, also ist 1 h wirklich gut.

Dummerweise fährt die letzte U-Bahn gegen 22:30, und dazu kommt, wir haben natürlich immer länger gearbeitet.

Wenigstens bin ich einmal früher rausgekommen und war mit Bekannten Downtown indisch essen, war sehr gut, hab wieder nichts von Beijing gesehen, da der gemeine Beijinger nicht so gerne draußen ist, wegen der Luft und so. Da hat sich in Unterirdisch eine Parallelwelt aufgetan. Mir kamen gleich die Gedanken an H.G. Wells mit der Zeitmaschine und den Morlocks, die wurden zwar von einem Atomkrieg in die Unterführungen getrieben, aber Feinstaub ist ja auch nicht ohne…

Wer von euch den Film nicht kennt à unbedingt ansehen, hab ich als Kind geliebt…. (bitte aber das Original – http://de.wikipedia.org/wiki/Die_Zeitmaschine_%281960%29)

Der Inder war ich brauche es eigentlich nicht mehr erwähnen – tue es trotzdem – im Untergrund.

Also U-Bahn kenn ich und mehrere Unterführungen, abgesehen von kurzen Auftauchern.

Wobei wir hatten relativ gute Luft, anfangs moderate, das sind Spitzenwerte, dann wieder über unhealthy for sensitive groups, hin zu unhealthy mit der Neigung zu very unhealthy… nicht einmal hazardous !!!

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Ich war den letzten abend noch mal unterwegs, wobei, da habe ich dann bei meinen Bekannten übernachtet, und konnte noch ein wenig das Nachtleben kennen lernen. Wir waren verabredet zum Pekingente essen, da einer meiner Bekannten Chinese ist, kannte der auch einen Geheimtipp…Geiles Restaurant, wirklich, aber leider waren wir zu spät dran (ich geb zu, war meine Schuld) Pekingente gabs nimmer, dann haben aus Frust einen Frosch verspeist… Lecker… kennt einer von euch das Buch „Eat the Frog“? (Endlich komme ich auch mal aufs essen, schließlich ist das ein teil des Titels meines Blogs…), wie auch immer, falsche Expression das mit dem Frosch….

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Ahh, so langsam muss ich mich fertigmachen, denn heute ist der Family Day…….

Edit 25.5.14: uch habe ja bei 911 an nine eleven oder an den Porsche gedacht, wobei hier natürlich eher nine eleven zu tragen. Bin aber aber gerade darauf hingewiesen worden (danke Michi !!) das es da noch Mann aus dem Zimmer 911 gab  –> siehe hier (auch keine glückliche Geschichte): http://www.welt.de/gesundheit/article110851252/Der-Gast-aus-Zimmer-911-und-seine-toedliche-Fracht.html

Airline –> Sing

  • In letzter Zeit bin ich ganz schön in der Welt rumgekommen,  was ich vor 2 Jahren nicht bin….

Ich bin mit relativ vielen Airlines, wenn ich auch zugeben muß, meistens welche die zur Star Alliance gehören. Die schlechteste war definitiv US Airways, die haben lustigerweise die Star Alliance verlassen, zu Recht wie ich finde. Da hatte ich schon Angst noch etwas zu trinken nachzubestellen, weil die Stewardessen und Stewards einem das Gefühl vermittelt haben eine Belastung zu sein. Unfreundlich und ausserdem eine wirklich hässliche Uniform.  Ähnlich wie von SIS, aber die Leute dort sind wenigstens freundlich.

Mit der Airfrance bin ich neulich Business geflogen, und eine der Stewardessen konnte nicht mal richtig Englisch, ok , mein Englisch ist auch nicht gerade auf einem Toplevel, aber meine aussprache ist aber ganz gut verständlich.

Aber eigentlich will ich nur kurz von Singapore Airlines erzählen,  mit denen war ich in Singapur, passt ja irgendwie.

Wenn das Flugzeug betritt riecht es gaanz leicht nach Nelken, das Gewürz nicht die Blume, mein ich. Die Stewardessen und der Steward (war nur einer) waren nicht nur freundlich sondern waren auch hübsch, so richtig aber. Die Uniform der Männer war wie immer langweilig (hätte mir ein Dress gewünscht wie die Männer im “Tiger von Eschnapur” hatten), aber die Uniform der Frauen sind unglaublich toll…. Ich würde jetzt noch ein Bild reinstellen, ich habe aber keins, Schade oder?

Dazu war das essen noch toll, hab mich fast gefühlt wie in der Business Class…

 

Singapore oder Busfahrer schlagen verboten

Unglaublich, aber ich habe es geschafft. Seit einigen Jahren, wohnt ein guter Freund von mir mit seiner Familie in Singapur. Vor seiner Ausreise habe ich ihn auf einer Party getroffen, und habe damals in meiner Cai Pirinha laune grossmäulig versprochen, dass ich Ihn auf jeden Fall besuchen werde. Naja, ich habs geschafft, nächsten Monat ist deren Ausreise, Aber immerhin Caipi laune hin oder her, versprochen ist versprochen…

Leider habe ich zu spät gebucht, und konnte erst Donnerstag dem ersten Mai (ist natürlich in China ein Feiertag) mittags losfliegen. Zurück konnte ich nicht erst Sonntag abend, sondern musste auch mittags los. Der Sonntag, klar, in China kein Feiertag, (da ja Freitag frei) also von den kostbaren Urlaubstagen einer weniger. Egal war trotzdem toll dort.

Singapur ist bemerkenswert. Da leben so viele unterschiedliche Kulturen eng zusammen, so wie es scheint sogar friedlich. Dazu kommt das jeder dort englisch spricht. Ich  als Wahlchinese der quasi kein Chinesisch kann, war total begeistert, wir konnten uns sogar mit dem Taxifahrer unterhalten, wobei ich nicht genau weiss, ob die das auch immer so toll finden, vollgetextet zu werden, zumindest blieben alle freundlich….

Wir waren zweimal in einem Hawker. Das ist eine art Fressmeile, bei dem sich die ganzen Garküchen, die Infrastruktur sprich Tische und Stühle teilen. So konnte jeder von uns essen was er wollte. Mein Freund dort hat 3 Kinder, wer schoneinmal mit mehr als einem Kind essen gehen wollte, weiss was das heißen kann, der eine findet italienisch doof, der andere könnte von Chinesisch kotzen, usw…

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Also italienisch gabs nicht, dafür allerlei aus Asien und ne Pommesbude. Und einen super Lime juice…. Auch im Hawker sieht man so ziemlich alle Kulturen friedlich miteinander essen und reden, weil alle können ja Englisch (wenn auch mit einem komischen Dialekt.), außerdem ist wie schon erwähnt für jeden Geschmack bzw. Kultur was dabei.

Und überall lustige Schilder und Ermahnungen, ist halt trotzdem eine Diktatur.

DSC_0005Immer wenn was passiert ist stellen die ein Schild auf. In dem Fall wars ein Betrunkener, das wird aber auch gemacht wenn ein Fahrrad gestohlen wird. Stell sich das einer mal in Bremen vor, vor lauter Schildern sieht man keine Fahrräder mehr.

Eins hab leider nicht gesehen, ist mir aber erzählt worden. Im Bus gibt es ein Schild, das man den Busfahrer nicht schlagen soll. Lustig oder? In China gibt es das ja vielleicht auch, zumindest habe ich noch nie gesehen das ein Busfahrer geschlagen wurde. Da ich babei bin Chinesisch zu lernen, bleib ich auf jeden Fall dran, und werde euch berichten, soblad ich die Schilder in China verstehe..

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Wer mal eine Durian gesehen hat, weiss das es kein Spass ist von so einem Brummer erschlagen zu werden, wenn die auch noch reif sind und platzen auf einem, macht das noch weniger Spass, da die Dinger ziemlich stinken. Schmecken trotzdem ganz gut, hat was von reifem ungekühlten Romadur. Abgesehen davon, frage ich mich, ob das Schild so ne Art Diclaimer ist, damit keiner auf die Idee kommt, den Statt zu verklagen, denn wenn so ne 10 – 20 kg schwere Durian runterfällt, will ich sehen wer da noch ausweichen kann…

Leider ging Singapur schnell vorbei, wäre gern länger geblieben. Zumindest kam ich mit nem Haufen toller neuer Eindrücke und einem Haufen neuer Musik zurück, (wir haben mal wieder Musik getauscht) und konnte mir sehr billig einen lecker 24jährigen Rum Duty free kaufen… Also ein tolles Wochenende von dem ich noch länger was habe.

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Ich habe mir ein Rad gekauft.Nicht irgendein Rad, sondern ein grünes. Sogar die Kette ist grün. Das ganze ist ein Pseudo Fixi, pseudo deswegen weil es Bremsen und Freilauf hat. Und es war günstig–> 500Yuan das entspricht ungefähr 60 €.

BildUnd es ist das mit Abstand schönste Rad was ich je hatte. Ich hoffe es wird mir während meines gesamten Aufenthaltes nicht kaputtgehen. Ich bin schliesslich etwas schwerer als die meisten Chinesen hier…

Ich habe wieder ein Detail vergessen.. die Speichen sind bunt….

Ikea am Sonntag

Da ich jetzt meine Wohnung bezogen habe, stellt sich so langsam raus, was mir alles fehlt. Also dachte ich, ich sollte zu Ikea, was ganz praktisch ist, denn die Metro und Decathlon ist gleich daneben. Ausserdem weiß jeder der Ikea kennt, das es da billige Hot Dogs und dazu Softdrinks gibt. Eigentlich wollte ich am Samstag gehen, aber der Mann der Telekom der mein Internet reparieren sollte, kam nicht wie vereinbart zwischen 9 und 10, sondern gegen 4.

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Aber kein Problem, den hier hat alles auch Sonntags offen. Also bin ich mit der U-bahn zur Station “Window of the World” gefahren (darüber werde ich auch noch berichten, irgendwann) und habe versucht den Ikea Shuttlebus zu finden. nach ca. 20 min hab ich mich dann in ein Taxi gesetzt. (Analphabetismus ist unter Europäern ich China weit verbreitet…) Wenigstens zurück habe ich den Bus dann genommen…

Als ich mit dem Taxi ankam, hatte ich so langsam Hunger und nahm mir vor 2 Hot Dogs zu essen. Der aufmerksame Leser ahnt jetzt schon, dass ich keinen Hot Dog gegessen habe.

Die Schlange war extrem lang, wahrscheinlich so viele Leute wie in Deutschland in einen Ikea passen. Die Packungsdichte in China ist durchaus höher. Aber das kennt ihr ja schon.

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Ikea wird hier als Sonntags Ausflugsziel benützt. Da legen sich Leute ins Bett, mitten im Verkaufsdurchgang und halten einen Mittagsschlaf, oder Lümmeln auf den Sofas rum und schauen Fernsehen. Ich bin stehen geblieben, bestimmt 5 minuten und habe geschaut ob diese Personen aufstehen oder ein anderes Bett/Sofa ausprobieren… Sie tun es nicht.

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Schliesslich hat Ikea eine Klimaanlage, gute Fernseher und gemütliche Sofas. Nach einer Weile kann man dort feststellen welche der Sofas bequem sind, einfach nur die abnutzungsspuren betrachten im Verkaufsraum.

Vor lauter beobachten habe ich natürlich nicht alles gekauft was ich wollte…134

Also werde ich demnächst nochmal hinmüssen…

PS:

Achso, ich glaube in China baut keiner die Möbel selbst zusammen, oder holt Sie aus dem Lager ab. Kollegen haben das getan, und haben dieses Lager auch irgendwann in der Nähe des Hafen gefunden, was nicht leicht war, denn es kannte keiner und dort war auch niemand, außer einer Person die, wie so viele Chinesen, rumsaß und mit dem Handy chattete…